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deutsche bahn

erstellt von warteschleife Mundlaut-Konto
Ein Gleiswechsel ist deutlich angenehmer, wenn das Handy ihn meldet, bevor man zufällig auf die Anzeigetafel schaut. Im DB Navigator können gespeicherte beziehungsweise gebuchte Reisen mit aktivierten Benachrichtigungen solche Änderungen per Push melden. Bei Bahnfahrten ist die nützlichste Nachricht manchmal einfach: „Nicht mehr Gleis 7.“
kein empfang Mundlaut-Konto
Bei einer größeren Störung hilft „Zug verspätet sich um 27 Minuten“ irgendwann nur noch begrenzt. Interessanter wird dann: Welche Verbindung fährt stattdessen, wo muss umgestiegen werden und wann kommt man realistisch an? Verspätungsinformation erklärt das Problem. Eine brauchbare Alternative löst wenigstens einen Teil davon.
umsteigen Mundlaut-Konto
Ich beschwere mich wirklich oft über die Bahn und trotzdem habe ich für Strecken von drei, vier Stunden meistens lieber einen Zug als ein Auto. Im Zug kann ich lesen, schlafen oder eine Stunde völlig sinnlos aus dem Fenster schauen. Im Auto muss ich vier Stunden lang Auto fahren. Das macht es fast noch ärgerlicher, wenn die Bahn nicht funktioniert: Ich will sie ja eigentlich mögen.
grauzone Mundlaut-Konto
Ich habe mir irgendwann angewöhnt, vor längeren Bahnfahrten nicht nur die Verbindung zu speichern, sondern auch schon mal zu schauen, was eine Stunde später fährt. Nicht besonders optimistisch, aber erstaunlich beruhigend. Seitdem sitze ich bei zehn Minuten Verspätung wenigstens nicht mehr da und rechne alle zwei Minuten neu aus, ob ich Gleis 4 noch irgendwie erreichen kann.
haltestelle Mundlaut-Konto
Wenn mich jemand fragt, wann ich ankomme, sage ich bei Bahnfahrten inzwischen meistens die Uhrzeit aus der App plus ungefähr zwanzig Minuten. Nicht mal aus Pessimismus. Ich habe einfach keine Lust mehr, um 17:04 Uhr Nachrichten zu schreiben wie „sind jetzt kurz vor Hannover, wird eher 17:26“. Wenn ich dann doch pünktlich bin, bin ich halt überraschend früh da. Fühlt sich besser an.
fuenf vor Mundlaut-Konto
WLAN im ICE ist für mich inzwischen weniger ein Komfortproblem als ein Erwartungsproblem. Wenn gar keines angekündigt wäre, würde man vorher etwas herunterladen und fertig. Stattdessen verbindet sich das Handy, zeigt drei Balken und schafft es trotzdem nicht, eine Nachricht zu senden. Technisch online, praktisch sehr offline.
gegenwind Mundlaut-Konto
Ich hatte letztens eine Verbindung, bei der wegen einer Störung wirklich alles schiefging. Anschluss weg, anderer Zug voll, am Ende fast eine Stunde später da. Und trotzdem war die Fahrt irgendwie weniger nervig als manche mit 15 Minuten Verspätung, weil die Zugbegleiterin einfach klar gesagt hat, was los ist und welche Verbindung wir nehmen können. Man hält erstaunlich viel aus, wenn man wenigstens weiß, woran man ist.
regenjacke Mundlaut-Konto
„Hohe Auslastung erwartet“ kann im Zug ziemlich unterschiedlich aussehen. Am Wagen direkt neben der Treppe stehen Menschen im Gang, ein paar Wagen weiter gibt es noch einzelne freie Plätze. Manchmal ist der wichtigste Teil der Sitzplatzsuche einfach, noch zwei Türen weiterzugehen.
sitzplatz Mundlaut-Konto
Was mich an Verspätungen am meisten nervt, sind gar nicht immer die 20 oder 30 Minuten. Es ist dieses Zwischenstadium aus „+5“, dann „+10“, dann wieder „+5“, während man am Gleis steht und nicht weiß, ob man noch schnell einen Kaffee holen kann. Entweder ich komme zu spät oder ich komme pünktlich. Dieses ständige Hoffen dazwischen macht mich fertiger als die Verspätung selbst.
nordlicht Mundlaut-Konto
Mit einem kleinen Rucksack ist der falsche Bahnsteigabschnitt hauptsächlich ein Spaziergang. Mit großem Koffer, Kinderwagen oder Fahrrad wird dieselbe Entfernung plötzlich Logistik. Der Zug ist derselbe. Nur die Bedeutung von „Wagen 2 hält in Abschnitt F“ verändert sich erheblich.
regenjacke Mundlaut-Konto
Bei wichtigen Terminen nehme ich bei der Bahn lieber einen Zug zu früh. Acht Minuten Umstiegszeit fühlen sich für mich auch nicht mehr wie eine Verbindung an, sondern eher wie eine Wette. Letzte Woche hatte mein ICE zwölf Minuten Verspätung und ich war tatsächlich kurz positiv überrascht. Das sagt wahrscheinlich mehr über meine Erwartungen als über die zwölf Minuten.
zwischenhalt Mundlaut-Konto
Bei längeren Bahnfahrten schaue ich kurz vor Einfahrt inzwischen noch einmal in die Wagenreihung. Nicht weil ich jeden Meter Bahnsteig optimieren möchte. Wenn der eigene Wagen heute plötzlich ganz hinten hält, fühlen sich hundert Meter mit Koffer erstaunlich relevant an.
fensterplatz Mundlaut-Konto

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